Diesen Bericht werde ich in Etappen schreiben.
Auf die Spielerunden werde ich später eingehen.
Mehr werde ich zuerst auf meine persönliche Stimmung eingehen.
Das Wochenende fing damit an das ich Norbert um 14 Uhr abgeholt habe.
So gegen 16 Uhr im Raum Bielefeld auf der A2 kamen wir in eine Stausituation.
Ich fuhr auf der mittleren Spur und sah wie mein Vordermann abbremste um den Metallschlauch von einem LKW so einem mit dem mal flüssige Sachen abladet mit ziemlicher Geschwindigkeit noch überfuhr.
Ich bremste ab und es kam zu einem Auffahrunfall mit 2 weiteren Fahrzeugen.
Das Ende vom Lied eine Stunde Aufenthalt und ich konnte noch mit meinem Blacky weiterfahren,was nicht jedem vergönnt war.
An unsere Sachen kamen wir nur noch vom Innenraum dran und meine Spielebox wie ich am Samstag dann feststellte hatte Plastikschaden.
Kein Scherz die Spielebox bekomme ich in der Form nicht mehr und das hat mich mehr gestört als der Schaden an Blacky.
Ja klar Lauferei und was weiss ich da noch auf einen zukommt aber das ist alles regelbar.
Danach haben wir dann Jürgen noch eingeladen und machten uns auf den Weg ins Hotel.
Restaurant war eigentlich schon zu aber der freundliche Mensch an der Rezeption sorgte dafür das wir noch ein Schnitzel bekommen konnten.
Steak wäre mir zwar lieber gewesen aber was solls.
Am Samstag war dann die Powerpointdatei mit einigen Karten der Phase VI zu sehen.
Und die ist so was von einfach in Webseiten umzuwandeln.
Durch die Spiele hat man nicht wirklich die Zeit sich das in Ruhe anzuschauen.
Sowas kann man in einer Ruhephase viel eher geniessen.
Das Essen beim Griechen war wieder sehr nett. Lothar erzählte was davon das er VPM 10 Tage vor der WM informiert hätte und leider wurde das dann 2 Tage vor der WM erst veröffentlicht auf deren Seiten.
Das Frühstück am Samstag und Sonntag am See habe ich sehr genossen ist so eine Art Urlaubsstimmung die dabei aufkommt.
Am Sonntag nach dem 15 Minuten Spiel mit Norbert und Jürgen wo Norbert uns zu Zuschauer mal degradiert hatte war das für mich immer noch ein sehr nettes Wochenende.
Nun kam aber die Nachricht von Zuhause die mir die Tränen dann ins Gesicht getrieben hat.
Nevada unser Kater ist tot.
Zum Endspiel habe ich mich dann noch aufgerafft und Jörgs Kommentar auf meine Tränen weinst du jetzt wegen dem verlorenen Spiel habe ich dann damit vergolten das er alle Zeitsperren und Wirtschaftskrisen von mir abbekommen hat.
Selbst Ansgar der sonst ja um keinen blöden Spruch verlegen ist besass mehr Sensibilität.
Ich wollte nach dem Spiel nur so schnell wie möglich zurück und liess mich nicht zur Siegerehrung fotographieren und wollte mich auch nicht verabschieden. Und war tierisch froh darüber das Norbert gefahren ist.
Um 23 Uhr war ich dann in Wuppertal
Als ich zuhause dann Nevada sah musste ich ihn nochmal streicheln und das mehrmals bis ich dann doch um 4 Uhr als ins Bett ging.
Um 8 Uhr stand ich dann auf und schloss mit der Hoffnung ab das er vielleicht nur im Koma lag und doch noch mal erwachen würde.
Dabei entstand dann diese Seite http://joerghuelsermann.de/nevada/
Und deshalb will ich mich nicht auf einem Foto sehen was nach der Nachricht entstanden ist.
Gruß
Jörg

