Es hieß also wieder mal: Berlin, Berlin ich fahre nach Berlin.
Die erste Runde wurde ich gegen Steven und Jürgen gelost.
Steven hat schnell Saboteure draussen, meine gesellten sich dazu.
Stevens Deck war sehr stark auf die Nebenpunkte ausgelegt, sodass der Peiler und die
Gesandten gelöst waren bevor wir was dagegen tun konnten.
Jürgen hat Schwierigkeiten, seine Anti Seite im Deck zu ziehen. Das erleichterte mir
die Sondierung, da er Anti nicht so Ausbauen konnte. Übermut tut selten gut, so dass meine
5 Agenten auf Aralon feststeckten. Zur Abwehr kamen zwar nur wenige Aras und Kampfroboter
vorbei. Zum Glück hatte ich aber einen Konter gegen die ROboterbombe und Gucky dabei.
Leider zog sich das Abholen, dann etwas hin, da die armen Schiffchen etwas schlechte
Verteidigungswerte hatten. Am Ende hatte ich die Punkte zusammen und konnte den
Phasenwechsel, die Gesandten, die Koordinaten und den Peiler auf mein Habenkonto schreiben.
Leider wollte niemand ein Antitolimon legen, sodass der Graf sich auf meiner Hand langweilte.
Überraschenderweise war ich mit 3,5 Punkte auf Platz 1.
Die nächste Runde durfte ich gegen Karsten Vonnekold und Michael Kuhl spielen.
In Phase I gab es ein Abtasten mit IVs. Karsten kam immer bei mir vorbei und ich besuchte
Michaels Pro Terra. Mit den richtigen Karten konnte ich die erste Phase gewinnen. Ich muß nur
dran denken Alterungen in meine Deck zu nehemen, da leider ein IV bei mir bis in Phase III
überlebte und meine armer Overhead nicht mit den IVs sich den knappen Platz teilen wollte.
In Phase II hatte ich den Geschwindigkeitsvorteil auf meiner Seite und damit die Phase.
In Phase III erlebte ich leider eine Reduzierung mit dem Overhead bei mir. Nach einem
verünglückten Angriff mit Perry und Bully meinerseits, ruhten sich beide in der Passivität aus.
Der Overhead schaute kurz vorbei und reduzierte durch Innere Sicherheit doch nicht Perry, sondern
nur ein Zubehör Ort.Als Ausgleich konnte ich mir mit Barkon ES wieder aus der Senke ziehen und lösen
und hatte damit dann die meisten Rätsel. Die üblichen Raumschlachten in 3 überstand ich beinahe
unbeschadet und hatte daher den Blick frei für Phase IV. Die Reduzierung auf Aralon gelang mir leicht,
doch dann kam eine peinliche Vorstellung auf ProAqua. Rundenlang scheiterte ich an Andre und RAS.
Inzwischen hatte Karsten aufgeholt und er steuerte auch ProAqua an, als uns der Pausengong erreichte
und wir das Spiel beenden mußten. Mit der guten Punktausbeute konnte ich meinen ersten Platz halten
Für die dritte Runde wurde ich zu Kilian und Peter gelost. Es ist nun schon beinahe eine gute Tradition,
dass ich Spiele Phase I-II oder nur II gegen Kilian spielen darf. Die Taktik war daher klar. Kilian nur
nicht in Phase II ins Spiel kommen lassen, da er sonst seine Phase runterspielt und die anderen
zappeln läßt. Peter hat ich noch aus Nürnberg in Erinnerung, als mit erstaunlich vielen Wassern gewaschen
(Wie er da in Nürnberg in die Beginner Gruppe gekommen ist frage ich mich noch heute. Da kann nur Geld
im Spiel gewesen sein
In Phase I konnten mein IVs wieder zeigen was sie können. Leider schaffte ich es um eine Runde nicht, Kilian
mit IVs und einigen Ereignissen aufzuhalten. Dafür war ich in Phase 2 schnell und gerade als Kilian seine
Einheiten nach Rofus verlegen wollte, setzte ich alles auf eine Karte und spielte meine Antieinheiten aus.
Peter versuchte noch mich anzugreifen, aber das überleben mindestens einer Einheit war schon vorher sicher,
so dass es sich entspannt kämpfen ließ.
Den super ersten Tag ließen wir dann beim Griechen ausklingen.Warum wir dann da doch den VIP Rabatt bekamen
habe ich nicht mitbekommen. Ansgar wurde diesmal aber von Oliver überboten, der zusätzlich zu seinen diversen
Speisen noch eine Pizza als Nach(t)tisch mitnahm.
Die Übernachtung im Hotel Igel ist wirklich ein Geheimtip, weniger wegen den Zimmern, vielmehr wegen dem
Frückstück am Tegeler See. Das Frühstück selbst ist eher mäßig, aber direkt am See über der PRSKS fachsimpeln
stimmt einen gut auf Tag 2 ein.
Die letzte VOrrunde konnte ich gegen Steven und Karsten bestreiten. Allerdings war ich schon vorher für das
Finale qualifiziert. Ein entspannter Vormittag also. Meine 10 Werften in Phase II gaben den Ausschlag, da ich
so sehr schnell die geeignten Schiffe legen konnte. Durch Harno und Die Halbschläfer hatte ich auch die meisten
Rätsel. Erneut gelang Karsten eine Reduzierung mit seinem Overhead. Soweit ich mich erinnere aber nicht schon
wieder bei mir.
Nun stand also das Final auf dem Plan gegen Norbert und oliver. Na gute Nacht dachte ich mir. Norbert mir seinen
Ivs vor denen all die anderen Mitspieler schon stöhnten und sich bereits neue Zusatzkarten für Phase 2 dagegen
ausdachten ("Aufbau der Solaren Abwehr" sag ich nur-> mehr dazu bei Ansgar) und Oliver mit seinen schnellen Decks
die ich in Nürnberg schon leidlich kennen lernen durfte. Da wollte ich die beiden also kämpfen lassen und
lachender Dritter werden. In Phase I konnte Norbert erstaunlicher weise Rundenlang keine IVs ausspielen. Ob der
Tatsache überrascht ließ mich Oliver dann schnell die Phase wechseln, damit die bösen IVs nicht doch noch
auftauchten. In Phase 2 ging es sehr ausgeglichen zu. Da ich wußte das Norberts einziges Rätsel das Energiewesen
war, lagerte ich all meine Rätsel im Depot. Als ich alles für Wanderer zusammen hattte, löste ich das Depot
auf und spielte Wanderer. Aber dann begann das Unheil, Oliver und Norbert lösten in der nächsten Runde das
Energiewesen und 4 meiner Rätsel gingen in die Senke. Am Ende konnte Oliver die Phase lösen.
IN Phase III kam es zu schönen Kämpfen, diesmal reduzierte kein Saboteur bei mir. Puh. Dafür gab es Raumkämpfe
über Goszul bei der Bullys Leben am seidenen Pfaden hing, aber letztendlich ging die Ganymed von Oliver kaputt.
Er sicherte seine 2., dann doch lieber im GEbiet der Springer. Mit Händen und Füßen wehrte ich mich und konnte
Phase III gewinnen. Leider verlor ich dabei TOM den ich auf Snowman schon in Stellung gebracht hatte. Das
rächte sich in Phase 4, da mein ersten Anflug gegen Aralon von einem Saugfeld gestoppt wurde. An Bord mein
letzter lebender Roboter und ohne den konnte ich keine Reduzierung gegen 2 Aralon erreichen. So holte sich
Oliver den Punkt bei Norbert. Gegen 1 Aralon konnte ich 1 Runde später, dann auch mein SChiff wieder auslösen.
Leider versäumten Oliver und Ich es in dieser Zeit unsere Aquas aufzubauen und den Gegner eins hinzuspielen.
Damit waren wir in einer Pattsituation, da der der ein Aqua ausspielt die Phase verschenkte. Die gleiche
Situation hatte ich auch schon bei der 10. WM im Finale gegen Frank und Ansgar gehabt. Damals schenkte Frank
mir die Phase, diesmal Oliver Norbert. Zuvor hatten Oliver und Ich noch deutlich was für den Robotmodifikator
getan. So das wir alle Punkte in Phase 4 sammelten.
In Phase 5 spiele ich gleich mal Galaktische Isolierungen gegen beide, warum weiß ich eigentlich nicht mehr so genau.
Dann versuchte ich noch Agentenmissionen bei Oliver aber immer wenn ich nicht gerade eine Fehltranse abbekam, lag
da schon ein Agent von Norbert. Ansonsten gab es nicht mehr viel in Phase 5 weil die 5,75 Stunden vorbei waren.
Mit deutlichen Abstand war das Finale das spannenste und abwechslungsreichste Spiel. Ich will mir gar nicht ausmalen
was passiert wäre, wenn die IVs .....
Insgesamt wieder eine wundervolle WM, allerdings diese Jahr getrübt durch die Schläge die Jörg einstecken mußte.
Kopf hoch Jörg, es kommen auch wieder schöne Zeiten



