Unterschiede 2er und 3 er Runden -Sideboardmodifikation

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joerg
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Unterschiede 2er und 3 er Runden -Sideboardmodifikation

Beitrag von joerg »

Hallo

Klar es besteht meines Erachtens ein Mythos das 2er und 3er Runden sehr unterschiedlich zu spielen sind!

Wenn ich das an einigen Karten festmache könnte das auch durchaus stimmen!

Schaue ich mir die Rebellen von Tuglan an ist diese Karte in einem 2er Spiel stärker als in einem 3er Spiel!
Die Hälfte an Konter habe ich nur zu erwarten und könnte alle Mitspieler stoppen.

Wenn ich Tolimon in der Phase V mir anschaue scheue ich mich davor ihn im einem 3er Spiel auf der Proseite einzusetzen!
In einem 2er Spiel ist das dagegen eine Karte auf dieser Seite, die den Spielfluss sehr fördert!

Etztak in der Phase III kann sehr schnell einen Mitspieler stoppen, der Wanderer nicht gelöst hat in der Phase II wenn man ihm Gelegenheit gibt das Snowman zu zünden. Im 3er Spiel hat man die Qual der Wahl.

Man hat natürlich mit dem Sideboard die Möglichkeit sein Spiel entsprechend schnell anzupassen, wenn man sich auf solche Karten konzentriert und Sie identifiziert!

Konkret fallen mir im Moment nur diese Beispiele ein.
Was nicht bedeuten soll das es nicht noch weitere gibt!

Was die reinen Unterschiede zwischen 2er und 3er-Spiel angeht das es Bereiche gibt die einfacher zu spielen sind und Bereiche die schwieriger sich gestalten ist im Grunde ja vom Deckaufbau der Mitspieler abhängig!
Haben Sie die Karten im Deck die mir gefährlich werden können oder haben Sie sich daruaf konzentriert was multifunktionelles zu gestalten!
Dazu kommt noch der persönliche Risikofaktor den man in die Deckkonstruktion einfliessen lässt!

Ja es stimmt schon zeigt mir nur genau wie du spielst und ich kann dir zeigen das dein Deck eins der schlechtesten Decks aller Zeiten ist wenn ich mich darauf konzentriere gegen dich zu bauen!

Gruss

Jörg
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Zombie
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Beitrag von Zombie »

2er und 3er Rudnen sind total unterschiedliche Spiele. Die drei wesentlichsten Unterschiede sind meiner Meinung nach:

1. Es kann relativ leicht passieren, dass man einen Spielern mit Ereignissen unter Kontrolle hält, bei zwei Gegenspielern ist das eher schwer.

2. Im 3er Spiel spielt die Sitzreihenfolge eine entscheidende Rolle. (Ich habe schon Spiele verloren, in denen ich in II-IV keinen Punkt gemacht habe, die ich bei gleicher Kartenreihenfolge in den Decks völlig domininiert hätte (9 Punkte), wären nur die Plätze anders ausgelost worden.) Es kommt öfter vor, dass einfach der, der früher dran ist, Aralon oder Aqua reduziert oder den Phasenwechsel auslöst. Noch drastischer ist es in Phase V, in der man einen gegnerischen Sondierungsort vor dem dritten Spieler beschützen kann, indem man einen Agenten dort platziert. Ich habe schon öfter mal einen Suizid-Agenten auf ein Aralon geschickt, damit der Spieler, der nach mir sitzt nicht hinfliegen kann. (Wenn wir andersherum sitzen, macht er seine Punkte und ich hätte keine Chance, so kann ich mir auch mal drei oder vier Runden Zeit verschaffen, die mehr als genug sein können.)

3. Es ist ein unglaublicher unterschied, ob man sich gegen einen oder zwei Gegner verteidigen muss. Vorallem beim halten von Ferrol oder Snowman. Im 3er Spiel muss man oft mal 6 Angriffe überstehen (mit ES-Einsatz haben meine Springer auch schon mal 11 Angriffe standgehalten - ich hab das Spiel leider trotzdem verloren). Hat man nur einen Gegner, kann auch schon ein einziger Ortungsschutz genug sein.
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joerg
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Beitrag von joerg »

Hallo Christoph

Damit ich dich jetzt richtig verstehe empfindest du nun ein 2er spiel als leichter oder schwerer?

Zu 1) Ich finde man sollte noch erwähnen das man von 2 Spielern Ereignisse auch abbekommen kann die einen selbst aufhalten! Würde auch bedeuten das du bestimmte Ereignisse in einem 2er Spiel einsetzen würdest was du nicht in einem 3erSpiel dann machen würdest. Welche Ereignisse wären das dann nach deiner Meinung.

Zu 2) Wenn ich das zusammenfassen darf ist der Phasenwechsel und die Sitzreihenfolge deiner Meinung nach wirklich entscheidend und das im 3er und 2er Spiel wogegen im 3er spiel es doppelt soviele Möglichkeiten gibt das einer den Phasenwechsel vor dir macht!

Zu 3) Es ist die Frage ob man es soweit überhaupt kommen lassen muss, das diese Situation eintritt! dann braucht man noch nicht mal den Ortungsschutz!
Im Grunde reichen dir aus der Phase I 2 Einheiten um locker ein ganzes Spiel zu gewinnen!

Gruss

Jörg
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Zombie
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Beitrag von Zombie »

Ich kann nicht sagen, dass das eine oder das andere prinzipiell schwerer ist. Es ist einfach eine ganz andere Sache.

Im Turnier fällt mir persönlich das 2er Spiel leichter - aber das liegt nur daran, dass ich zumeist in der Situation bin, dass ich das Spiel gewinne (wenn ich nicht gerade gegen Ansgar spiele) und dann kann ich bei einem einzelnen Gegner mehr Punkte machen als gegen zwei.
Wenn ich in einem Spiel hinten liege, ist es aber in einer 3er Runde einfacher, wieder Anschluss zu finden. Wenigstens, wenn es zwei starke Spieler sind, die sich dann meist gegenseitig etwas bremsen.
Gegen schwächere Spieler, die nicht wissen, wie man einem anderen Deck weh tun kann und daher oft schnelle Decks spielen, ist die Situation wieder etwas anders. So jemanden kann man in einem 2er Spiel leichter einholen, weil man ihn nur etwas bremsen muss, in einer 3er Runde steht man dann vor dem Problem, dass man vielleicht nicht beide bremsen kann - und sie auch nix gegeneinander tun.

Zusammenfassend: ich denke nicht, dass es ein schwerer oder leichter gibt. Es gibt immer nur eine gewisse Anzahl verfügbarer Punkte, von denen man so viele wie möglich machen sollte.
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joerg
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Beitrag von joerg »

Christoph ich möchte nur ein paar Sachen kurz einwenden!

Das mit dem gerade gegen Ansgar spielen das ist zwar dann schon ein stärkeres Kaliber aber grundsätzlich kann man gegen Ansgar gewinnen! :wink:

Was schnelle Decks angeht ich glaube da hat wohl schon jeder Spieler sowas versucht und die sind einfach nicht zu unterschätzen!
Das Bremsen von so Decks kann nach den ersten paar Runden schon geschehen sein!
Andererseits habe ich mal mit Ansgar ein nettes 2er Spiel gehabt wo ich sowas gespielt habe! Ich muss sagen so schlecht lief das gar nicht! :D
Auf dem nächsten Turnier wurde es mir dafür kaputtgehauen! :evil:
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Markas
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Beitrag von Markas »

Hi,

ob ein Kurz-Deck funktioniert oder nicht hängt immer davon ab wer die Gegner sind und wie diese ihre Decks konstruiert haben und welche AK´s Sie dabei verwenden.

Grüße Markas :P
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Zombie
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Beitrag von Zombie »

Ja klar, alles richtig.

Trotzdem funktioniert ein Deck nicht, wenn man damit nicht umgehen kann.
Wenn ich von stärkeren und schwächeren Spielern spreche, dann meine ich nicht, ob sie jetzt ein gutes Deck haben, sonder wie sie damit umgehen können und wie sie sich im Kampf verkaufen.
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