Wahrscheinlichkeitsliste

Diskussion ums PRSKS
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joerg
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Wahrscheinlichkeitsliste

Beitrag von joerg »

Hallo :D

Ich frage mich gerade ob man zu den Sammelkarten eine Liste erstellen könnte wie wahrscheinlich es ist das ein anderer Spieler diese Karten verwendet.

Das würde echt bedeuten das mehrere sich Gedanken darüber machen mit welchen Karten sie rechnen das andere Spieler sie einsetzen. Also nicht über das eigene Deck nachdenken, sondern über die Decks der möglichen Mitspieler.

Kann auch sein das man für diese Liste Gruppierungen von Karten machen müsste genau weiss ich das noch nicht im Moment.

Das wäre meiner Ansicht nach ein Punkt, wo erfahrene Spieler sich zusammensetzen könnten um Neueinsteiger das Prsks etwas zu erleichtern und selbst auch sich noch weiter zu verbessern.

Ich bin mir sicher das viele sowas schon mal gemacht haben. Was da jetzt noch fehlt wäre dazu mal eine Übersicht zu erstellen.

Momentan weiss ich echt nicht wie man am besten vorgehen sollte um an eine solche Liste zu kommen.
Es gibt mehrere Möglichkeiten um dahin zu kommen. Beispielsweise könnte ich eine Kartenanzahl vorgeben um ein Deck zu erstellen und diese im ersten Schritt auswerten.

Wir können ja damit mal anfangen das ich nachfrage, was wäre denn grob euer Minimum und Maximum an Karten für die einzelnen Phasen das ihr momentan einsetzen würdet.

Theorethisch würde es auch Sinn machen alle paar Tage mal eine Sammelkarte vorzustellen und solche Informationen langsam nach und nach aufzubereiten. Also wirklich Wissen sammeln und weitergeben.

Ich weiss das einige hier der Ansicht sind sowas mache ich nicht mit, weil sie meinen sie würden was vertrauliches mitteilen.
Solche Antworten hatte ich schonmal erhalten als ich einige um ihre Decklisten zu einem Turnier gebeten habe.
Nur etwas wissen und auch entsprechend anwenden zu können sind 2 verschiedene Dinge.

Also wer würde prinzipiell denn mitmachen wollen bei dieser Liste?

Beim Schreiben fiel mir jetzt ein das als erster Schritt ich eigentlich aktuelle Decklisten bräuchte. Damit könnte man eine Auswertung machen wieviel Prozent der Decks diese Sammelkarte einsetzen und mit welchem Anteil im Verhältnis.

Wäre zumindest dann eine Diskussionsgrundlage.
Also wenn mehrere mitmachen würden, würde ich dazu die Deckchecks so umbauen das diese als zusätzliche Ausgabe eine Datenreihe ausgeben würden die man schnell verarbeiten könnte.

Diese Datenreihe könnte man dann auch für neue Eingaben bei den Deckchecks verwenden um diesen Bereich mal etwas zu erweitern.

Gruß
Jörg
Tifflor
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Re: Wahrscheinlichkeitsliste

Beitrag von Tifflor »

Hi,
das sind alles so Fragen, die ich mir stelle seitdem ich spiele.
Baue ich mein Deck so , um möglichst effektiv auf die Karten meines Gegners zu reagieren, oder versuche ich mein Spiel zu machen, indem der Gegner- nach Möglichkeit- auf meine Karten reagieren muß.
Oder, ich kombini

ere beides...
Was meine Kartenanzahl natürlich erhöht, und damit die Wahrscheinlichkeit das ich evtl. eine Karte die bräuchte erst viel später ziehe.

Nehmen wir einfach mal den Boom. Habe ich ein 100 Karten Deck, dann ist theoretisch jede 25. Karte ein Boom.

Bei 60 Karten ist es schon jede 15.

Aber, woher weiß ich mit welchen bösen Karten mein Gegenspieler mich ärgern, oder noch schlimmer meine Punkte verhindern will?

Z.B. Phase I

Stelle ich mein Deck gegen IV`S auf, also alle Ernst Ellert rein, oder gegen Saboteure...

Nun habe ich etwas Turnier Erfahrung, und glaube das der eine mit IV`S spielt, der andere mit Saboteuren. Womöglich mit deren bösem Zubehör wie IV Höhle bzw. Geheimdienst... usw.

Zum Glück gibt es Mittel diese Gefahr einzudämmen!

Nur, wie du schon sagst: etwas zu wissen, aber nicht einsetzen zu können, das ist die Frage!

Gruß Volker
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joerg
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Re: Wahrscheinlichkeitsliste

Beitrag von joerg »

Hallo Volker

Und schon könnte ich sagen du denkst viel zu einfach gestrickt.

Ernst Ellert ist zwar eine nette Karte aber wann ist sie wirklich effektiv?
Es ist immer die Frage welche Alternativen hat man für ein Deck zur Verfügung.

Wirtschaftsboom nett aber nur auf den Wirtschaftsboom momentan ein Deck aufzubauen wird wahrscheinlich nicht funktionieren, ausser du hast Mitspieler am Tisch die keine Wirtschaftskrisen einsetzen.

So ich fahre momentan ein Deck mit 116 Karten in der Phase I. Spielerisch ist es sowas von flexibel gestaltet und es macht einfach Spass damit Kurzdecks aufzuhalten.

Das schöne daran ist das mich in der Regel die Wirtschaftskrisen von anderen Spielern nicht interressieren.

Das Prsks hat einen sehr hohen Grad an Interaktion gegenüber anderen Spielern.
Also wirst du beides erreichen müssen auf deine Mitspieler reagieren zu können und selbst deine Mitspieler dazu bringen zu müssen das sie auf deine Aktionen reagieren müssen.

Es gibt allgemein die Regel in der Phase I das man durch alle Kaulquappen und relativ viele Terras die Antitruppen schon alleine nerven kann.

Meiner Ansicht nach war das in einem Spiel letztes Jahr mit deinem Bruder Peter und Ansgar in Dreieich, das echt als Paradebeispiel zu sehen.
Nur mit Auslegen von Terras haben Peter und ich Ansgar und seine Individualverformer echt ins Schwitzen gebracht.

So dann sind wir aber an dem Punkt was macht man mit 2 Mitspielern die mit Individualverformer spielen.
Aus diesem Grunde habe ich die Venus im Deck und genügend Einheiten, die von mir aus in die Senke wandern können.

Und diese Karten halte ich für sinnvoller als Ernst Ellert, weil sie mir in späteren Phasen auch was nützen wenn nicht mit Individualverformern gespielt wird. Die Venus als Prämisse für eine zweite Positronik und als Karte die ich mit einer Zeitsperre wegwerfen kann. Und die Einheiten um auf Ferrol die Topsider zu vernichten.

Man muss einfach nur erreichen ein Deck zu bauen wo man einen hohen Grad an Effektivität durch seine Karten entwickelt.
Und jetzt kommt halt eben der Punkt wie erreicht man das ohne Geschwindigkeitseinbußen gegenüber einem Kurzdeck zu haben.

Und an der Stelle kommt der Punkt, wo man anfängt zwei GCC gleichzeitig zu betreiben meiner Ansicht nach. Und halt eben auch die anderen Deckbeschleuniger in seine Planung aufnimmt.

Es gibt genug Karten auf die bestimmte Spieler nie verzichten würden. Andere setzen solche Karten nie ein.
Beispiele dafür die ich zwar häufig sehe, wo mir andere Alternativen lieber sind wären die Planetare Entwicklung und das Ausweichmanöver.

Planetare Entwicklung ersetze ich durch mehr Orte. Ausweichmanöver durch mehr Schiffe.

So Strategische Reserve dagegen ist für mich eine Karte auf die ich nicht verzichten werde. Einmal durch die Möglichkeit der Deckbeschleunigung und wegen der Alternative zur Expansion auf der Antiseite. Anderen Spielern könntest du wahrscheinlich alles mögliche bieten und sie würden die Karte nicht einsetzen.

Im Prinzip kann man für jede Karte eine Strategie entwickeln so das eine hohe Wahrscheinlichkeit erreicht wird das jemand diese Karten einsetzt.

Jetzt kommt der Punkt wo ich mal auf Kilians Strategie in Friedrichshafen eingehe seine Einheiten gegen die 3 Stundenrhytmusseuche durch den Einsatz von Medizin zu schützen. Ich nehme dazu Arkonidische Wachroboter. Nur wenn Kilian diese Strategie weiter anwenden möchte sollte er sich besser mal überlegen, ob er nicht die Medorobots einsetzt anstatt die menschlichen Mediziner. Die Medorobots würde ich eher für Phase V nehmen, um die in ein Landungsboot zu packen und eine Roboterbombe auf sie dann ausspiele.
Obwohl ich kein Landungsboot einsetzen werde. Es gibt meiner Ansicht nach bessere Alternativen für dieses Schiff so das ich diese Strategie mit jedem anderem Roboter durchführen könnte.

Also wenn du eine überraschende Strategie entwickeln kannst die wirksam gegen bestimmte Karten ist, die andere einsetzen hast du einen entscheidenen Vorteil errungen.

So das wären wohl einige Beispiele von Karten, die einem selber was nützen und gegen andere Decks einsetzbar sind.
Und ich bin mir sicher das es wenige Karten gibt, die nicht wirklich in bestimmten Fällen wieder einen Sinn ergeben.

Mehr Karten bedeutet dann halt eben auch seinen Mitspielern eine Überraschung bereiten zu können.
Die einzige Überraschung, die ein Kurzdeck bieten könnte wäre das es sehr schnell meistens konzipiert ist.

Gruß
Jörg
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