Grundprinzipien für ein Deck

Decklisten und Taktiken werden hier vorgestellt
German
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Grundprinzipien für ein Deck

Beitrag von German »

Hallo zusammen!

Ich wart ja schon so freundlich und habt mir zwei Spielbare Phase I Decks aus meinen Karten zusammengestellt (den passenden Forumeintrag finde ich grad nicht, ist aber auch nicht so wichtig).
Ich habe mir die Karten und Regeln öfters durchgelesen, und will mich nun selber an den Deckbau begeben.
Leider sehe ich noch nicht ganz worauf man achten muss.
Für ein Deck Phase I bis III:
Ist es zum Beispiel Sinnvoll für Phase I nur die Karten reinzupacken, dass man möglichst schnell den Phasenwechsel schafft, und mehr nicht? Das dürften dann vielleicht 15-20 Karten sein. Ich finde das etwas wenig.
Oder sollte das Phase I Deck schon größer sein, um eben viele Charaktere, Terra und Venus auspielen zu können? Die Planeten braucht man ja um seine ganzen Personen, Truppen und Flotten unterzubringen.
Worauf muss man bei den beiden anderen Phasen achten?

Ich hab mal überlegt (ich bin bestimmt nicht der erste der diese Idee hatte) ob es sinnvoll wäre eine Art "Konter-" oder "Sabotagedeck" zu erstellen, um es den Gegnern möglichst schwer zu machen, Phasenwechsel zu vollziehen. Damit meine ich möglichst viel in meine Anti-Seite zu packen, und Pro nur das nötigste. Aber damit dürfte ich wohl spätestens bei den Galaktischen Rätsel Probleme haben.

Danke schon mal für eure Ratschläge.
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Markas
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Re: Grundprinzipien für ein Deck

Beitrag von Markas »

Hallo German,

Du solltest Dein Deck immer mit Weitsicht auf die späteren Phasen zusammenstellen. Mit den 15-20 Karten gewinnst Du wahrscheinlich die Phase 1 aber danach ist dann auch Schluss. Es gibt bestimmte Karten, die man in I schon reinnehmen sollte um auch in II und III gut darzustehen.
Aber da kann ich Dir dann im Planetarium anfang Feb. noch mehr Tipps geben.

Bis dahin Markas :P
Jochen
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Re: Grundprinzipien für ein Deck

Beitrag von Jochen »

Hmmm ... also ich hatte bisher mit einem 100 Karten Deck pro Phase gute Erfahrungen.
Im Moment versuche ich es jedoch etwas schlanker zu machen ... so 60 Karten.

Ich habe mir als Faustregel gemacht, dass 1/3 Planeten sein sollte .. und der Rest dann wie es passt.

Gruß

Jochen
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joerg
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Re: Grundprinzipien für ein Deck

Beitrag von joerg »

Hallo German

Du kannst mit einem Kurzdeck viel Erfolg haben!
Kommt halt eben drauf an ob andere Spieler dir mit Wirtschaftskrisen den Weg versperren!

Wenn das eintritt und das würde bei dem jetzigem Aufbau der Decks ich für sehr wahrscheinlich halten kannst du es vergessen!

Das mit dem Deck zum Aufhalten wird auch ganz gern praktiziert in einem Deck stärker ausgeprägt und in dem nächsten dann halt eben weniger! Das kann man aber in den späteren Phasen von der Pro Seite wie von der Antiseite praktizieren.

In Phase V ist es sicherer das von der Proseite anzudenken.
In Phase I hat Norbert jetzt ziemlich lange mit dem Aufhalten über die Antiseite Erfolg gehabt!
So Individualverformer in Phase V sind echt was feines noch zu haben!

Ich gebe Jochen zwar recht das man mit der Anzahl der Orte viel steuern kann aber das Verhältnis variert von Phase zu Phase ! In Phase I halte ich ein Verhältnis von 1:4 für sinnvoller rein auf Terra bezogen!

Ich glaube es wäre mal wieder an der Zeit eine Übersicht über die Zusammenstellung von Decks zu präsentieren!
Wer stellt mir denn seine Deckliste vom nächstem Turnier in Friedrichshafen zur Verfügung?

Das mit einem Grundaufbau ist sehr schwierig da hat hier jeder eine andere Ansicht zu!
Ich würde eher auf Wirtschaftsbooms verzichten als auf die Wirtschaftskrisen.
Fragt andere und die würden genau das Gegenteil behaupten!

Gruß
Jörg
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Markas
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Re: Grundprinzipien für ein Deck

Beitrag von Markas »

Hi Jochen,

das würde ich auch so empfehlen.

Markas :P
German
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Re: Grundprinzipien für ein Deck

Beitrag von German »

60 Karten... ok. Ich werde mal gucken, was ich da machen kann.
Ich würde nämlich gerne schon etwas spielbares nach Berlin mitbringen, und nicht erst da ein Deck zusammenstellen müssen :)
Ich werde meine Karten aber mal alle mitbringen.

Grüße
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Markas
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Re: Grundprinzipien für ein Deck

Beitrag von Markas »

Hallo German,

wir hätten auch Einführungsdecks da, die sind allerdings etwas größer, enthalten dafür aber viele Möglichkeiten, die die Phase I bietet, um gegen einen Gegner zu bestehen.

mfg Markas :P
German
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Re: Grundprinzipien für ein Deck

Beitrag von German »

Mein zweites Display ist gestern angekommen, und nun habe ich wieder massig neue Karten. Heute abend werde ich mich mal daran setzten zwei Decks für Phase I und II zu bauen.
60 Karten hört sich gut an, ich bin mal gespannt, ob ich da genug für Pro und Anti reinpacken kann :)
Ggf. gehe ich auf 80 Karten hoch, und werde diese dann mal hier präsentieren.

Ich bin schon auf die Meinungen gespannt.
Ansgar
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Re: Grundprinzipien für ein Deck

Beitrag von Ansgar »

60 bis 80 Karten ist für die Phasen I und II ein guter Wert, Phase III würde ich eher 50-60 empfehlen (ausser man spielt mit èberschweren dann werden es ein paar mehr
German
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Re: Grundprinzipien für ein Deck

Beitrag von German »

Zwei Phase I Decks sind nun fertig, mit jeweils 82 Karten, dabei habe ich bemerkt, dass ich noch zusehr in Bahnen von "Magic" denke. Entweder Pro oder Anti. Aber hier muss man ja beides spielen.
Und es gibt so viele schöne Ereignisse, die ich reinpacken wollen würde, aber es fehlt der Platz. Naja, heute Nacht folgt die Deckliste.

Ich hab auf der Seite www.prsks.de Decklisten für die unterschiedlichen Phasen gefunden.

Ich bin ja noch sehr weit davon entfernt ein Deck danach zusammenzustellen, da fehlen mir noch zuviele Karten.
Das hört sich dann schon nach einem 3. Display an.
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